Vortragende


Die Vortragenden

Hans Stefan Moritsch

spricht am 22.April über »Materielle Kultur«

Univ.-Prof. (NDU) Mag.Art. Hans Stefan Moritsch ist  Studiengangsleiter vom Bachelorstudiengang „Design, Handwerk und materielle Kultur (manual and material culture)“ der New Design University St. Pölten beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Handwerk, Design und Produktion im postindustriellen Zeitalter verändern. Vitales Handwerk hat sich stets den ökonomischen Rahmenbedingungen angepasst, weiter entwickelt, Nischen gefunden und neue Technologien integriert. Während sich Design heute immer mehr als Praxis versteht, die neben Gestaltungskompetenz auch Beiträge zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen liefern möchte. Die neue Generation von produzierende Gestalterinnen und Gestaltern agiert mit einem ganz anderen Bildungshintergrund als die Generation davor. Sie begreift die Digitalisierung von Entwurfs-, Produktions- und Vertriebsmethoden, die Notwendigkeit einer neuen Ethik des Konsums und die Möglichkeit zur globalen Vernetzung als Chance selbstbestimmte und ökonomisch tragfähige Arbeits- und Lebensmodelle zu entwickeln.

Peter Erlebach

spricht am 22.April über »Repair Cafés«

Das Repair Café ist auch dazu gedacht, Menschen in der Nachbarschaft auf neue Art und Weise wieder mit einander in Kontakt zu bringen. Sodass sie entdecken, wie viel Wissen und praktische Fähigkeiten eigentlich vorhanden sind. Wenn man gemeinsam mit einem bis dahin unbekannten Nachbarn ein Fahrrad, einen CD-Spieler oder eine Hose repariert hat, sieht man diese Person doch mit anderen Augen, wenn man ihr das nächste Mal auf der Straße begegnet. Zusammen etwas reparieren, kann zu ganz tollen Kontakten in der Nachbarschaft führen.

Ideen ins laufen zu bekommen, ist die Motivation nach der Peter Erlebach lebt. Als Manager in Industrieunternehmen, als Gründer und Innovator eines Medienunternehmens, welches er vor 2 Jahren verkaufte, engegiert er sich hauptsächlich in Sozial und nachhaltig angelegten Projekten.

repaircafe.wien

Klaus Oberndorfer

spricht am 22.April über »Paolo - individuelle Fahrradgriffe«

Zahlreiche Erfahrungen und Beobachtungen im In- wie in Ausland haben mir gezeigt, dass die Menschen vermehrt mit dem Rad fahren. Das ist schön anzusehen, es fördert sicher die Gesundheit und diese haben direkter mit der Umwelt Kontakt als Autofahrer. Und ausgerechnet diesen Menschen werden Plastikfahrradgriffe zugemutet, d.h.: das haptische Erlebnis, ein Fahrrad zu lenken, ist meiner Ansicht nach unbefriedigend gelöst.

Deshalb: Fahrradgriffe aus Holz, und vor allem in einem Design, das einen guten Kraftschluss zwischen Hand und Fahrrad bietet. Während des Produktentwicklungszyklus ergaben sich einige spin-offs, über die ich berichten werde.

Philipp Hornung

spricht am 22.April über »Phaad – Roboterarm«

 PHAAD | philipp hornung · architecture · art · design steht für ein in Wien ansässiges Start-up, welches sich seit Anfang 2016 in Planung und Gründung befindet. Philipp Hornung studierte Architektur an der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg, sowie der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse von Zaha Hadid, unter anderem bei Greg Lynn und Wolf Prix und arbeitete bereits in mehreren renommierten Architektur- und Design-Büros wie Graft Architects und Coop Himmelb(l)au. Seit 2014 ist er am Forschungsprojekt 'robotic woodcraft' beteiligt. Das Kreativunternehmen PHAAD stellt einen missing-link zwischen der digitalen Planungs- und Produktionstechnik in den Bereichen Prototypenbau, Möbelbau, Architektur, Industriedesign, besonders der digital arbeitenden Kreativwirtschaft mit der Einbindung von Robotertechnologie her. 

phaad.at

Claudia Kulhanek

spricht am 23.April über »Das Teilen von Kreativität«

Untertitel: Freebies als Marketing-tool für kreative UnternehmerInnen & DesignerInnen
all.we.create. eröffnet einen neuen Vertriebskanal in Form von temporären Concept Stores in ungenutzten städtischen Ressourcen. Die Plattform ermöglicht als kuratiertes Netzwerk Kooperationen zwischen creators und unterstützt als Serviceebene in der Umsetzung und Vermarktung. Die Hürden im stationären Vertrieb liegen oft an pragmatischen Schnittstellen - zur unkomplizierten Bereitstellung und nachhaltigen Nutzung der Ressourcen wurde all.we.create. erdacht. Die Concept Stores sind Orte für Herstellung, Vertrieb und Wissensvermittlung zugleich und machen Produktionsprozesse sichtbar.

allwecreatevienna.wordpress.com

Schneider und Zabel

sprechen am 23.April über »New Factories - Utopie & Arbeit«

Mehr Punk – Weniger Hölle! — Utopie und Arbeit
Die Utopie einer freien, nachhaltigen und authentischen Welt erfordert von uns vielleicht nicht so sehr unser Glück zu finden sondern unsere Bestimmung. Kapitalismus als derzeit dominante Weise der Herstellung der Lebensbedingungen ist keine Veranstaltung außerhalb von uns, sondern wir stellen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Formen, die den Kapitalismus ausmachen täglich her. NANK sieht daher Arbeit als wesentlichen Triebwerksraum der Gesellschaft und als zentrales Handlungsfeld des Einzelnen im Begehren nach Freiraum. Wir konstatieren: Es braucht mehr Schürfrechte am Leben! Wie die Liebe sollte die Arbeit Lebendigkeit und ein stetes Wechselspiel von Verbundenheit und Autonomie sein. Statt mehr und mehr vom Immerselben will Mensch etwas Explosives leben, etwas von der unstillbaren Art. Arbeit kann erschöpfen und aussaugen, aber sie kann auch das Gegenteil sein, etwas das Kraft gibt, das uns hinein ins Leben zieht. Ein Lebenselixier.

neuearbeit-neuekultur.de

Simone Mathys-Parnreiter

spricht am 23.April über »#wemakeit Crowdfunding«

Was kann Crowdfunding? Das A und O von Crowdfunding für Projekte von Anschubfinanzierung bis Open Source.

Simone Mathys-Parnreiter vertritt die Crowdfunding-Plattform wemakeit in Österreich seit ihrem Start hier 2015. Seither hat wemakeit die meisten erfolgreichen Kampagnen hierzulande gehostet, von denen viele von der persönlichen Beratung durch Simone profitiert haben. Beide, Plattform und Person, kommen aus der Kultur und der Kreativwirtschaft: wemakeit wurde 2012 in Zürich gegründet und war zu Beginn auf kreative Projekte spezialisiert. Heute hostet die Plattform auch Projekte von Sozialem bis zu Landwirtschaft. Simone war vor wemakeit v.a. im Kunst- und Musikbereich tätig. Aus ihren «Musik-Zeit» hat sie ein besonderes Interesse am Themenkomplex Urheberrecht und Creative/Open Commons mitgenommen. 

wemakeit.at
about.me/mathys.parnreiter

Elektrichka

performen am 23. April live!

Elektrichka, deren Name sich aus dem Russischem als "elektronischer Triebzug" übersetzen lässt, wurde 2013 von Jonathan Carter (USA), Takuto Fukuda (Japan) and Nick Acorne (Ukraine) in Graz Austria gegründet. Basierend auf der Erfahrung des Trios in den Bereichen des Sound-Designs und der Komposition werden experimentelle audiovisuelle Elemente mit Elektronik kombiniert. Mittels des Einsatzes und der live-Manipulation von Audio- und Videostreams versucht Elektrika neue Wege der Kommunikation zu erforschen, um einen Bezug zu elektronischer Musik für das Publikum zu schaffen.

Elektrichka auf Facebook

Apnoa

performen am 23. April live!

Das audiovisuelle Kollektiv wurde 2013 von Sebastian Drack und Tobias Feldmeier gegründet. APNOA zielen darauf ab Ideen und Strategien praktisch und theoretisch zu realisieren, um eindringliche multisensorische Erfahrungen und Geschichten in Form von audio-visuellen Performances, Installationen und Multimedia Produktionen zu schaffen. Die Arbeiten finden im Bereich der performativen Interaktion statt und streben einen mehrdeutigen, synästhetischen Korrelationen schaffenden, Charakter mit einer handlungsorientierten Semantik und einer mittelbar ästhetischen Wahrnehmung an. APNOA hat bereits an einigen internationalen Ausstellungen und Events teilgenommen; unter anderem Big Data Art 2013 (München), ISMAR 2015 (Fukuoka) und Algorave Tour 2015 (Japan).

Apnoa auf Facebook

Anne Krämer & Susanne Marie Dethlefsen

sprechen am 29.April über »Harvest Map«

Die HarvestMAP ist eine Austauschplattform für wieder verwendbares Baumaterial und wird von einer interdisziplinären Projektgruppe betrieben. Ziel ist es, Planungsprozesse neu zu gestalten und den Einsatz von "Used-Material" im Bereich Architektur und Design auf einer breiten Ebene zu ermöglichen. Die Wiener Projektgruppe arbeitet an der Etablierung dieser internationalen Plattform und vernetzt so die Kreativ- und Baubranche mit der Abfallwirtschaft.

Die Projektgruppe wurde im Herbst 2014 von Andrea Kessler, Carola Stabauer und Susanne Marie Dethlefsen ins Leben gerufen und im Frühjahr/ Sommer 2015 um die Teammitglieder Elmar Kert, Heinz Buschmann, Anne Krämer und Peter Kneidinger erweitert.

harvestmap.isebuki.com

 

Roland Tappeiner

spricht am 29.April über seine »Solar-Steckdosen«

Roland Tappeiner beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Lösungen im Off Grid Bereich. Off Grid heißt nichts anderes als „ ohne Stromnetz“. Mittels Photovoltaik lässt sich inzwischen überall auf der Welt wo die Sonne scheint, Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Er hat sich auf eine Lösung spezialisiert, die genug Energie für Beleuchtung und kleinere elektrische Geräte liefert und ein Gehäuse umfasst, in dem alle dafür notwendigen Bauteile untergebracht sind.

Alexander Kamenski

spricht am 29.April über »20 Foot Standard«

Unter dem Label "Twenty Foot Standard" fertigt Alexander Kamenski Möbel und Wohnaccessoires aus Stahl und Holz. Während er meist neues Holz verwendet, greift er beim Stahl bevorzugt auf Teile mit Vergangenheit zurück - Stichwort Upcycling. In seinem Vortrag wird er über seinen Bezug zur Nachhaltigkeit sprechen.

twentyfootstandard.com

Doris Jahn

spricht am 29.April über »Reuse Design« & upcycelt im Reuse Workshop

Mit meinem Label re use design wurde eine eigene Produktlinie geschaffen, bei der es um Verwertung von Materialien, die normalerweise im Müll landen, geht.
Ich biete Workshops im Bereich Upcycling an, um Menschen Lust zu machen, selber Recycling-Design herzustellen und dabei die Umwelt zu schonen. Derzeit sind Tetra-pak, Fahrradschläuche und alte Textilien meine bevorzugten Rohstoffe.

reuse-design.at

Sabine Maier

spricht am 30.April über »Die Stadtspionin«

Die StadtSpionin weiß, was los ist in Wien! Jede Woche verrät sie die besten Tipps, Events, Shops und Restaurants der Stadt und verschickt sie in Form eines phantasievoll gestalteten Newsletters an über 45.000 Abonnentinnen. Ziel des Newsletters ist es einerseits, aus der nicht mehr überschaubaren Fülle an Events in Wien die besten und interessantesten für Frauen herauszufiltern. Andererseits sollen aber auch Geheim-Tipps und Insiderwissen für Frauen schnellstmöglich verbreitet werden. Die StadtSpionin ist Girl Talk im besten Sinne! Mit ihrem Newsletter wurde Sabine Maier, die davor 20 Jahre als Journalistin und leitende Redakteurin in deutschen und österreichischen Großverlagen tätig war, zur Vorreiterin einer ganzen Szene. Das Magazin FORMAT verlieh ihr charmant den Titel „die Urmutter aller Wiener Insider-Newsletter“ und beschreibt die StadtSpionin als den „beliebtesten Newsletter der Stadt“.  An die AbonnentInnen wird der Newsletter kostenlos verschickt, finanziert wird Die StadtSpionin über Anzeigen.

Abonnieren ist gratis: www.diestadtspionin.at

 

Gabriele Gottwald-Nathaniel

spricht am 30.April über »Garbarage Upcycling«

Im Zentrum unserer Designphilosophie der garbarage steht das upcycling von Restmaterialien. Die Ausgangsmaterialien werden dabei von unserem Team in Zusammenarbeit mit ausgewählten Designer/innen aus ihrem ursprünglichen Kontext genommen und einer neuen Funktion zugeführt. So entstehen individuelle Einzelstücke und Kleinserien, die ihresgleichen suchen.

gabarage.at

Irene Posch und Ebru Kurbak

sprechen am 30.April über »Stitching Worlds«

Ebru Kurbak und Irene Posch arbeiten derzeit an dem FWF PEEK geförderten künstlerische Forschungsprojekt „Stitching Worlds“ an der Universität für Angewandte Kunst. Was wäre, wenn elektronische Objekte aus textiler Handarbeit entstehen würden? Was, wenn es eine Strickanleitung für Radios gäbe? Eine Stickanleitung für Computer? Das Projekt “Stitching Worlds” widmet sich diesen Fragen und stellt aktuelle praktische Arbeiten und Entwicklungen vor. 

stitchingworlds.net

Margot Deerenberg

spricht am 30.April über »Paradocks«

Das Packhaus ist ein Projekt von Paradocks mit 4500 m² und eines der größten Zwischennutzungsgebäude Wiens. Auf elf Stockwerken bietet es im Rahmen für „das Neue Arbeiten“ einen Platz an unterschiedliche kreative Unternehmen, die mittels günstige und flexible Räumlichkeiten unterstützt werden. Auf 650 m² befindet sich im Erdgeschoss eine von uns eingerichtete Kommunikations- und Kooperationszone. Es werden zahlreiche Räumlichkeiten in Form von Meetingräumen, einer Werkstatt und einem Bewegungsraum geboten. Zusätzlich bietet der Think Tank Bereich im Erdgeschoss eine Fläche für diverse Veranstaltungen, Ausstellungen und Produktpräsentationen. Ebenso bietet der anschließende Barbereich die Möglichkeit für Café und einem täglichen Luch, dass von uns initiiert und angeboten wird. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit nicht nur für unsere User/-innen im Haus, sondern auch für die Stadtbewohner/-innen diese Semi- öffentliche Räume im Erdgeschossbereich zu nutzen und ein Teil dieses Projektes zu werden.

paradocks.at

Nadine Werjant & Anna Frey

zeigen am 30.April wie man ein Buch bindet

Wir lieben Bücher und Papier; und wir lieben Design und Kreation. Verbunden durch diese Leidenschaft schlossen wir uns 2015 zusammen und gründeten die Buchmanufaktur Wien. Wir, das sind Anna Frey und Nadine Werjant, zwei junge Gestalterinnen aus Wien und wir haben ein klares Ziel: wir wollen in unseren Buchbindeworkshops nicht nur unser Wissen sondern auch unsere Liebe zu kreativen Projekten teilen. Wir arbeiten gerne mit den Händen, mit hochwertigen Papieren und bunten Garnen aber auch mit Stempeln, Prägungen oder Metallic-Folien. Dem kreativen Ausdruck sind keine Grenzen gesetzt. Wir entwickeln uns und unser Workshop-Angebot ständig weiter und unterstützen dieses durch liebevoll gestaltete Schritt-für-Schritt Anleitungen.

Die Buchmanufaktur auf Facebook

 

Georg Russegger

spricht am 30. April zur Ausstellungseröffnung

Georg Russegger, geboren 1978, ist Entwickler, Kurator, Medien- und Kommunkationswissenschaftler. Als Künstler ist er unter dem Alias Grischinka Teufl bekannt. Derzeit arbeitet Georg Russegger als Scientific Manager an der Kunstuniversität Linz (INTERFACE CULTURES) an der Entwicklung eines “European Joint Masters” mit dem Namen LUDIC INTERFAC- ES, welches durch die EU gefördert wird. Die Universitäten Salford (UK), Valenzia (ES), Potsdam (DE) und Linz (AT) sind Teil dieses Projektes. Als künstlerischer Leiter des Festivals CODED CULTURES arbeitet Georg Russegger an den Nahtstellen von Kunst, Wissenschaf, Design und Produktion. Ein spezieller Schwerpunkt liegt in der Entwicklung, Erforschung und Vermittlung von neuen künstlerisch-kreativen Potentialen, Organisationsformen und Entwurfsmodellen in kooperativen Projektgemeinschaften.